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Details
Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus wurde ca. 1650 oder früher erbaut. Es liegt in einem von der Stadt Fürth ausgewiesenem Sanierungsgebiet. Das stattliche & auffallende Haus mit Nebengebäude in der Gustavstraße 48/50 hat eine lange wechselvolle Geschichte, die bis in das 14te Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Weysenburger Hof und Hülsenhof sind zwei der Bezeichnungen aus früheren Erwähnungen. Wahrscheinlich war das Besitztum einer der Höfe, welche in der Stiftungsurkunde Conrad des III aus dem Jahre 1313 erwähnt sind. Es ist auch möglich, dass der frühere Hof zu jenen neun zählt, die schon um das Jahr 1000 vorhanden waren. Im Laufe der Geschichte hat jeder neue Besitzer das Gebäude mit Umbauten und Anbauten verändert, im Vordergrund mit einer bäuerlichen Bewirtschaftung, im 17ten Jahrhundert auch mit einer Bäckerei.
Das heute noch bestehende Gebäude wurde im Dreißigjährigen Krieg offenbar nicht zerstört. Das Bauwerk, in seiner heutigen Gestalt, wird nun als historisches Denkmal neu aufgeteilt und von einer ausgezeichneten Architektin (Auszeichnung für vorbildliche Sanierungsarbeiten der Stadt Fürth) saniert. Geschaffen wird moderne Wohnkultur hinter historischen Mauern in einer der interessantesten Lagen Fürths. Elf Appartements, Wohnungen und Maisonettes, sowie drei Gewerbeeinheiten bilden die neue Struktur dieses außergewöhnlichen Projekts.
Die tragenden Wände sind vorwiegend aus Fachwerk erstellt. Die Geschoßdecken bestehen aus massiven Holzbalkendecken. Mit der Modernisierung werden die Wohnungen, das Gemeinschaftseigentum sowie die techn. Anlagen schlüsselfertig ausgebaut. Gerne werden auch Ihre Wünsche und Vorstellungen integriert, die in diesem geschichtsträchtigen Anwesen jeder einzelnen Einheit Persönlichkeit verleihen. Das derzeit vorhandene Treppenhaus wird erneuert und den aktuellen Wohnbedürfnissen angepasst. Die Fassaden werden von außen gedämmt und mit Naturschiefer wieder hergestellt. Zur Grundrissneuordnung werden Innenwände teilweise abgebrochen. Bei neuen Durchgängen und Wandöffnungen ist es möglich, dass das vorhandene Fachwerk sichtbar erhalten bleibt. Die Decken in Bestandsräumen, deren Grundriss sich nicht ändert, werden wenn möglich als sichtbare Holzbalkendecken wieder hergestellt. Es werden neue Fenster mit Isolierglas eingebaut. Die Wohnungen mit Balkon erhalten für den Zugang eine Balkontüre mit Isolierverglasung. Die Innentüren werden komplett erneuert. Die Versorgung erfolgt über eine neue Gaszentralheizungsanlage mit zentraler Warmwasseraufbereitung. Das Haus erhält eine komplett neue Sanitärinstallation. In den Bädern wird zeitgemäß ein großformat. Fliesenbelag o. Granit eingebaut. Die Bäder erhalten über dem Waschtisch eine große Spiegelfläche. In der Küche werden Fliesenspiegel verlegt. In den Teilbereichen der Wohnungen, in denen die alte Dielung sehr gut erhalten ist, wird diese fachgerecht aufgearbeitet. In den anderen offenen Küchenbereichen sowie im Schlaf-, Arbeits-, Kinder-, Wohnzimmer u. Flur wird Parkett passend zu den Türen und Stahlzargen verlegt. Die Ausführung des Geländers und der Bodenbelag der Balkone werden mit dem Denkmalamt abgestimmt. Es wird eine elektrische Schließanlage mit Gegensprechanlage mit elektrischem Türöffner und Videoüberwachung eingebaut. Der Innenhof wird gärtnerisch gestaltet und z.T. begrünt.
Fürth, die Kleeblattstadt mit tausendjähriger Existenz, verdankt seine Gründung Karl dem Großen. Fürth ist reich an Geschichte und an Geschichten. In Fürth sind über 2000 Baukunstwerke erhalten geblieben und zeugen von der eindrucksvollen Architektur der vergangenen Epochen. Viele der historischen Anwesen wurden bereits saniert und zu neuem Leben erweckt. Eines der wohl ältesten Baudenkmäler der Stadt befindet sich in der Gustavstraße und trägt die Hausnummern 48 und 50. Die Gustavstraße bietet in ihrem heutigen Erscheinungsbild auf einmalige Art und Weise einen attraktiven Lebensraum der seinesgleichen sucht. Sie ist geprägt von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, Sandsteinfassaden, verwinkelten Nebengassen und vielen Hinterhöfen. Mehr als zwanzig unterschiedlichste Läden, Geschäfte, Ateliers, Cafés, Restaurants, Bars und Kunsthandwerkbetriebe bieten ein überaus abwechslungsreiches Ambiente. Das Flair eines der ältesten Stadtteile Fürths ist einmalig. In der Gustavstraße findet man sprichwörtlich an nahezu jeder Ecke kunstvolle Dekorationen, Büsten und Skulpturen. Aufwendig verzierte Gebäude im Stil der Neu- bzw. Neorenaissance reihen sich an klassizistische Anwesen, an Fachwerkhäuser und an Objekte schlichterer Bauart. Die Bezeichnung "Denkmäler" findet in der Gustavstraße seine Erfüllung. Sie ist zu fühlen, die Lebensqualität und die Freude hier zu leben und zu wohnen in diesem einmaligen Ensemble an historischen Mauern. Wer in der Gustavstraße lebt hat kurze Wege. Vom Supermarkt, Bäcker, Apotheke, Ärzte, etc., bis hin zum Weinfachhandel sind alle Geschäfte für die Dinge des täglichen Bedarfs, sowie darüber hinaus, äußerst bequem zu Fuß zu erreichen. Man muß Sie erleben, die Gustavstraße, gerne erliegt man ihrem Charme.
Der Sanierungsanteil liegt bei ca. 70%.
Die hochwertige energetische Sanierung ermöglicht eine Finanzierung mit KfW-Mitteln in Höhe von ca. 40%. Diese wird durch den Bauträger beantragt und kann direkt auf den Käufer übertragen werden.
Bei der Finanzierung stehen wir Ihnen gerne mit Rat & tat zur Seite. Bitte beachten Sie aber, dass wir keine steuerliche Beratung durchführen dürfen.
Gerne laden wir Sie zu einer Besichtigung ein - Frau Hofmann freut sich auf Ihren Anruf: 0911 - 59 83 79-0
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